Gabriel Kuhn - Straight Edge - Geschichte und Politik einer Bewegung Buch

Gabriel Kuhn - Straight Edge - Geschichte und Politik einer Bewegung Buch
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Art.Nr.: 38-307
Hersteller: Unrast Verlag
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Produktbeschreibung

Eine Analyse drogenfreier Hardcore-Punk-Kultur:
Straight Edge entstand Anfang der 1980er Jahre als eine drogenfreie Subkultur innerhalb der Hardcore-Punk-Szene. Bald entwickelte sich daraus eine Bewegung, die sich auf alle Kontinente ausdehnte.

1981 schrieb Ian MacKaye, damals Sänger der Washington-DC-Hardcore-Band Minor Threat, den Song "Straight Edge", um seinen Verzicht auf Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum innerhalb der Hardcore-Punk-Szene zu verteidigen. Er initiierte damit – gegen seine ausdrücklichen Intentionen – eine Bewegung, die bis heute eine fixe Größe in der Welt des Hardcore-Punk darstellt.

Dieses Buch zeichnet die Geschichte der Straight-Edge-Bewegung nach, von den Anfängen in Washington, DC, über die sogenannten Youth-Crew-Bands der späten 80er Jahre und die Vegan-Straight-Edge-Bewegung der 90er bis hin zu der vielfältigen Straight-Edge-Kultur der Gegenwart. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die ambivalenten politischen Dimensionen der Bewegung gelegt, die seit jeher zwischen konservativem Puritanismus und linksradikalem Aktivismus pendeln. Analysiert werden dabei unter anderem die Rolle von Geschlecht, Sexualität, Kapitalismus/Konsumkultur, Tierrechten, Naturschutz und Religion innerhalb der Straight-Edge-Szene.
Ausstattung: br., 80 Seiten


Cover in groß "Straight Edge"
Gabriel Kuhn
Straight Edge
Geschichte und Politik einer Bewegung

ISBN: 978-3-89771-108-2
Ausstattung: br., 80 Seiten
Preis: 7.80 Euro


transparent – linker alltag Bd. 1

Eine Analyse drogenfreier Hardcore-Punk-Kultur.

Straight Edge entstand Anfang der 1980er Jahre als eine drogenfreie Subkultur innerhalb der Hardcore-Punk-Szene. Bald entwickelte sich daraus eine Bewegung, die sich auf alle Kontinente ausdehnte.

1981 schrieb Ian MacKaye, damals Sänger der Washington-DC-Hardcore-Band Minor Threat, den Song "Straight Edge", um seinen Verzicht auf Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum innerhalb der Hardcore-Punk-Szene zu verteidigen. Er initiierte damit – gegen seine ausdrücklichen Intentionen – eine Bewegung, die bis heute eine fixe Größe in der Welt des Hardcore-Punk darstellt.

Dieses Buch zeichnet die Geschichte der Straight-Edge-Bewegung nach, von den Anfängen in Washington, DC, über die sogenannten Youth-Crew-Bands der späten 80er Jahre und die Vegan-Straight-Edge-Bewegung der 90er bis hin zu der vielfältigen Straight-Edge-Kultur der Gegenwart. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die ambivalenten politischen Dimensionen der Bewegung gelegt, die seit jeher zwischen konservativem Puritanismus und linksradikalem Aktivismus pendeln. Analysiert werden dabei unter anderem die Rolle von Geschlecht, Sexualität, Kapitalismus/Konsumkultur, Tierrechten, Naturschutz und Religion innerhalb der Straight-Edge-Szene.


Rezensionen zum Buch:

"In der gut durchdachten Transparent-Reihe des Unrast-Verlags ist eine sehr knappe Einführung in Straight-Edge-Ideologie und -Geschichte erschienen. Autor Gabriel Kuhn ordnet sie ganz klar als Teil linker, insbesondere anarchistischer Bewegungen ein, unterschlägt dabei aber nicht die Problematik rechter Übernahmeversuche." Christoph Horst: Nüchtern betrachtet ..., in konkret, Heft 10 2010

"Politisch schwankt Straight Edge bis heute zwischen puritanischer Enthaltsamkeit und fortschrittlichen, kapitalismuskritischen Idealen. Kuhns Verdienst ist es, dass er linke wie rechte Tendenzen herausarbeitet und Vertreter der meisten Strömungen zu Wort kommen lässt. Dabei hält er mit seiner Meinung nicht hinterm Berg, sondern positioniert sich für eine »linke Straight-Edge-Kultur«. Für ihn geht es nicht um das Propagieren einer Ideologie, sondern »um den Beweis, dass der Verzicht auf Drogen nicht konservativ sein muss, sondern dass Werte mit ihm verbunden sein können, die in einem linken Kontext Bestand haben.« Besser hätte es Ian MacKaye wohl selbst nicht ausdrücken können."
Auszug aus der Rezension 'Purismus und Systemkritik' von Christian Klemm, ND, 1.12.2010

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